Bezirksmeisterschaften der Jugend in Berenbostel

 

Frank Radke - die große Sensation der Bezirksmeisterschaften

Altwarmbüchen war der Austragungsort der diesjährigen Jugend- und Schüler-Bezirksmeisterschaften im Einzel am vorletzten Juni- Wochenende. Dieses Turnier hatte ein Rekordmeldeergebnis, so dass unsere Meldeliste auf letztlich 4 Jungs zusammenschrumpfte, wobei Mark Gonschior noch mit Ach und Krach eine Qualifikation ergatterte, nachdem er auf Kreisebene ja schon in der ersten Runde gegen den späteren Kreismeister ausgeschieden war! Er rechtfertigte sein Nachrücken aber vollkommen, indem er in der Jugend Bin einem guten 32er- Feld Platz 9-12 belegte und von 5 Spielen immerhin 3 für sich entscheiden konnte.

Dieselbe Platzierung schaffte Bernhard Rheinländer in dieser Klasse, der sich nach einem Sieg und einer Niederlage in der Trostrunde wiederfand; hier gewann er zweimal (u.a. gegen seinen ehemaligen Doppelpartner Kaminski aus Burgdorf mit 18:13 im dritten Satz!), bevor er klar gegen Fuhrmeister aus Nordstemmen verlor.

  Lutz Schneider startete in der Jugend A verheißungsvoll in das Turnier, indem er gegen Migge aus Seelze 18:17/15:3 ziemlich klar gewann, gegen den er vor einem halben Jahr noch verloren hatte. Doch gegen Heide aus Nordstemmen (späterer Turniersieger) war in der Hauptrunde Endstation. In der Trostrunde konnte Lutz zunächst in 3 Sätzen eine Runde weiterkommen, bevor er am Sonntag wiederum gegen Migge aus Seelze antreten musste. Dieses Spiel verlor Lutz unnötigerweise, wobei er die Form des Vortages bei weitem nicht erreichte. Letztlich blieb für ihn Platz 13-16 übrig, womit er im Grunde ganz zufrieden sein könnte.

Für die größte Überraschung sorgte Frank Radke bei den A- Schülern. Als Ungesetzter hatte er drei Spiele in Folge gewonnen, als er gegen Böger aus Diepholz antreten musste, welcher immerhin den Turnierfavoriten Schneck von Hannover 96 in 3 Sätzen bezwungen hatte. Doch Frank konnte sich nach seinen ohnehin schon guten Leistungen nochmals steigern und gewann gegen Böger in 2 Sätzen relativ sicher. Mit diesem Sieg hatte Frank als Gewinner der Hauptrunde überraschenderweise das Endspiel erreicht, in dem er dann auf Schneck traf, der sich letztlich noch in der Trostrunde durchsetzen konnte. Doch in diesem Endspiel zeigte sich, dass Franks Gegner im Moment noch über die größeren technischen Möglichkeiten verfügt und dass sich Frank mit seinem kämpferischen Spielstil ziemlich verausgabt hatte. Er verlor 7:15/10: 15. Wenn man aber berücksichtigt, dass Frank erst seit 9 Monaten spielt und dass wir bis zu den Landesmeisterschaften, für die er sich ja qualifiziert hat, noch bis November Zeit haben, können wir doch recht optimistisch sein.

Eckhard Schmidt