| Schwalben in den UDSSR |
Schwalben
sind Zugvögel, und Zugvögel ziehen bekanntlich in den Süden, der Wärme
wegen. Auf die Idee, in den Osten zu ziehen und darauf, dass es dort im Mai
auch warm sein könnte, kamen jedenfalls so wenige Schwalben, dass die diesjährige
UdSSR- Reise nur durch die Teilnahme von Nicht- Schwalben gesichert werden
konnte.
Temperaturen von fast 30° C und sehr freundliche Gastgeber ließen die
Reise jedoch trotz oder gerade wegen des umfangreichen Programms (?) zu einem
vollen Erfolg werden. Auch die Bahnfahrten von Leningrad nach Vilnius und zurück,
mit je 15 Stunden bei
Neben den üblichen Stadtrundfahrten und Besichtigungen waren auch alle
von Barbara angeregten Programmpunkte (z B. Besuch der Wasserburg von Trakai,
eines Kindergartens in Vilnius und einer Ballettveranstaltung in Leningrad)
eingeplant worden An dieser Stelle gleich den herzlichen Dank aller Mitreisenden
an Barbara und Renate für die Arbeit vor und während der Reise.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Reise war die Sportbegegnung Da die Badminton- Sparte als einzige stark genug vertreten war, hatten wir eine Badminton- Vergleich mit Spielern aus Vilnius angeregt Am Tag vor dem Wettkampf hatte sich unsere Badminton- Gruppe mit einigen Offiziellen und Spielern

der
Gastgebern zusammengesetzt, um zum einen etwas über die Situation des
Badminton- Sports in der UdSSR zu erfahren, aber auch um die Durchführung der
eigentlichen Sportbegegnung durchzusprechen. In diesem Gespräch bekundeten
unsere Gastgeber dann auch ihr starkes Interesse an einem Gegenbesuch in
Hannover und einem möglicherweise regelmäßigen Sportleraustausch Am nächsten
Tag, in der Sporthalle der Kunstakademie, übergab Hans Kuhnert als Vertreter
des Vereins dann die von Barbara aufgesetzte offizielle Einladung.
Beim Kampf um die Punkte zeigte sich dann bei einigen aus unserer Gruppe,
dass das viele Sitzen in Flugzeug, Bahn und Bus, aber auch das ausgiebige
Pflastertreten nicht unbedingt leistungsfördernd waren. Die ungewohnt
schweren Schläger, die unsere Gastgeber uns zur Verfügung stellten, waren
ein weiteres kleines Handikap. Der knappe 5 .4- Sieg der Gastgeber war somit
ein respektables Ergebnis, mit dem beide Seiten zufrieden sein konnten.
Die Möglichkeit, mit Sportlern aus der Sowjetunion
weitere gegenseitige Besuche durchzuführen, sollte
...und
die Folgen
Die von Barbara und Hans ausgesprochene Einladung zu
einem Gegenbesuch in Hannover ist inzwischen von den Sportfreunden aus Vilnius
offiziell angenommen worden. Sie äußersten
in einem Brief an
KDB