| Norddeutsche Meisterschaften der Jugend |
Norddeutsche
Meisterschaften der Jugend Hamburg war eine Reise wert! ! !
Mit großen
Erwartungen fuhren Frank Radke, Stefan Schneck und ich zu den
"Norddeutschen" - hatten die beiden im Doppel bei den vorhergehenden
Ranglisten doch immerhin die Plätze 2 und 1 belegt. Einen kleinen Dämpfer
bekamen wir, als wir am Samstagmorgen die Auslosung sahen: Frank und Stefan
waren "nur" an 2 gesetzt, denn die beiden besten U 16- Spieler
Norddeutschlands, Christian Mohr (Schleswig- Holstein) und Björn Siegemund
(Berlin), hatten sich zusammengetan und galten als klare Favoriten
Im Einzel
hatte Frank als Ungesetzter eine recht gute Auslosung erwischt und dies nutzte
er auch aus: er gewann seine ersten beiden Spiele jeweils in drei Sätzen und
traf nun im Viertelfinale auf Siegemund (Nr.1 ). Im ersten Satz hielt Frank
gut mit er führte sogar zwischenzeitlich - verlor dann aber relativ knapp
mit 12:15. Im zweiten Satz verließ ihn dann er Mut und er gab diesen mehr
oder weniger kampflos ab (4:15). Stefan
spielte in seinem ersten Spiel wegen einer leichten Oberschenkelverletzung
nicht voll, um seinen
Einsatz im Doppel nicht zu gefährden. Er verlor gegen Richard Sandberg aus
Bremen 3:15/9:15.
Im Doppel
lief es zunächst gut an: Sandmeier/ Siebenberg aus Hamburg konnten klar
bezwungen werden, und so kam es im Halbfinale am Sonntagmorgen zum ewigen
Duell gegen Björn Zeysing und Oliver Pohl aus Winsen / Luhe. Fünfmal haben
diese diese vier Spieler bereits gegeneinander gespielt. Es waren meistens
sehr knappe Spiele, die Frank und Stefan bisher immer gewonnen hatten. Aber an
diesem Morgen lief es nicht so wie erhofft, sie verloren das Spiel mit
9:15/15:12/12:15 und fanden dabei nie zu ihrer Bestform. Die Fehlerquote der
beiden lag sehr hoch - ein Indiz für eine relativ große Nervosität - aber ein
Halbfinale auf einer Norddeutschen Meisterschaft ist ja auch nicht irgendein
Trainingsspiel !
Jedenfalls
waren wir alle drei sehr enttäuscht. Doch ich bin mir sicher, dass dieses
Ergebnis beim nächsten Mal wieder umgedreht werden kann, vorausgesetzt,
Frank und Stefan entwickeln ihre gute, da aggressive, Spielart weiter !
Ecki
Seidlitz
P.S.:
Endlich hatten wir bei solch einem Turnier auch einmal Gelegenheit, uns die
Stadt etwas anzugucken. Die Fahrt im Auto mit dem Fahrstuhl des alten
Elbtunnels werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Auch Hamburg- City,
Landungsbrücken, Reeperbahn (nur mal durchgefahren !) und Kölbrandbrücke
waren am Samstagnachmittag ein Erlebnis.