Heideheim 1991 

 

Am 11.10. punkt 12.00 Uhr war Treffpunkt an der Peiner Straße für die bisher einmalige Heideheimfahrt. Kurz nach 12.00 Uhr ging es dann auch los.

14 Schüler und ich bewaffnet mit viel Gepäck und guter Laune machten sich auf den Weg. Trotz eines langen Weges vom Bissendorfer Bahnhof bis zum Heideheim - Gepäck wurde abgeholt ­ kamen wir mit guter Stimmung an. Und dann ging es auch gleich richtig los. Kurz die Zimmer eingeteilt und schon nach draußen, das Gelände kennen lernen. Am Abend wurde ein großes Lagerfeuer gemacht und Folienkartoffeln gegessen. Das mit der Nachtruhe um 22.00 Uhr klappte nicht ganz. So gegen 23.00 Uhr habe ich aufgegeben alle zum Schlafen zu überreden.

Den Samstag begannen wir mehr oder weniger ausgeschlafen mit der Heideheim - Rallye quer durch den Wald. Nach der kurzen Mittagspause wurde schwer geschuftet. Wir hatten uns vorgenommen eine Erdhöhle, die schon in kleinem Stil vorhanden war, etwas auszubauen. Zum Schluss konnte sogar ich drin stehen. Übrigens, die Erdhöhle kann man immer noch besichtigen. Zum Abendbrot wurde gegrillt bis es dann so dunkel war, dass man eine richtige Nachtwanderung machen konnte. Eine Nachtwanderung die wir so schnell nicht vergessen werden. Ja, Sonntag war der Tag der Abreise, doch eine Kleinigkeit hatten wir noch vor; ich hatte nämlich Farben und Jute­ Tüten besorgt, die jeder nach seinem eigenen Wunsch bemalen konnte. Es entstanden eigenwillige Motive, wie z. B. "Hannover 96". Danach begann das lästige Fegen und Packen.

Die Heimfahrt verlief etwas besser als die Hin­fahrt, weil wir diesmal gleich Sitzplätze gefunden haben. Kurz nach drei waren wir wieder am Treff­punkt Peiner Straße.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass sich diese Fahrt doch auf jeden Fall gelohnt hat und dass wir alle viel Spaß gehabt haben. Ich denke, dass wir im nächsten Jahr wieder fahren werden.

B. Rh.