Mannschaftsberichte 1991 

 

Schwalbe I

Nachdem wir letztes Jahr erst in die Bezirksliga aufgestiegen waren, gelang uns in dieser Saison erneut der Aufstieg in die Verbandsklasse. Mit hohen Siegen, Frauenpower und etwas Schützenhilfe aus Drakenburg konnten wir den Favoriten Hohnhorst auf den 2. Platz verweisen. Ein bisschen Chancen auf den Aufstieg hatten wir uns zu Saisonbeginn aber schon ausgerechnet. Schließlich wurden wir in dieser Saison von Katja, die aus der Jugend kam, und von Volker Günther als Trainer verstärkt. Katja, Karen und Ina gewannen alle Dameneinzel und Damendoppel, Michael gewann bis auf eins alle ersten Herreneinzel und auch Ecki, Mark, Volker und Jan gewannen über die Hälfte ihrer Spiele. So schlugen wir alle Mannschaften 6: 2 oder noch deutlicher bis auf Hohnhorst. Diese beiden Spiele waren an Spannung kaum zu übertreffen und zeigten Klasse- Badminton.

Das erste Spiel endete 4 : 4, nachdem Katja, Micha und Mark ihre Einzel und Karen und Ina ihr Doppel gewannen. Mit etwas mehr Nervenstärke im entscheidenden Mixed hätten wir auch gut 5: 3 gewinnen können. Im Rückspiel hatten wir wenig Glück, denn wir verloren alle drei Herreneinzel jeweils im dritten Satz äußerst knapp und somit das Spiel 6 : 2. Da Hohnhorst aber zwei Punkte gegen Drakenburg abgegeben hatte, lagen wir punktgleich mit Hohnhorst an der Tabellenspitze. Die anschließenden Spiele gewannen wir sicher und stiegen auf Grund des besseren Spielverhältnisses auf.

(Mannschaftsaufstellung: Katja Seiler, Karen Mertens, Ina Kattwinkel, Michael Cöster, Ecki Seidlitz, Mark Gonschior, Volker Günther, Jan Schneck).

J.S.

  Abschlusstabellen


 

Schwalbe II

Die 2. Mannschaft startete in der Besetzung Iris Scholz, Marita Seiler, Silke Amelung, Rolf Kopittke, Alexander Albrecht, Olaf Droste, Armin Bischoff und Wolf Kölling mit Aufstiegshoffnungen in die Saison der Bezirksklasse Ost. Trotz sehr guter Leistungen hat es dann letztlich zum Aufstieg nicht ganz gereicht, da der VFL Grasdorf insgesamt etwas konstanter spielte. Doch wir meinen, dass ich der erreichte 2. Platz mit 23:5 Punkten durchaus sehen lassen kann und betrachten die Saison sportlich als erfolgreich. Ein großes Handicap war sicherlich das Fehlen von Armin Bischoff seit Mitte der Hinrunde, da Armin sich den Knöchel gebrochen hatte.

Die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft war außergewöhnlich harmonisch und so hat die Saison allen viel Spaß gemacht. Einzig die Tatsache, dass uns Silke Amelung während der Saison im Stich ließ, war eine große Enttäuschung für uns.

W.K.

    Abschlusstabellen


 

2. Mannschaft

Die neu zusammengewürfelte 2. Mannschaft hatte einen prima Saisonstart und setzte ihre Erfolgsserie fort.

Bislang mussten wir noch keine Niederlage einstecken. Die vier Punkte, die wir abgegeben haben, sind aus den 4 : 4 Spielen hervorgegangen. Unser Punkteverhältnis beträgt nun 20 : 4. Hoffentlich geht es weiter so.

Aber nicht nur unsere Spielergebnisse sind erfreulich, sondern auch die Backkünste sind lobenswert. Bislang konnten wir uns immer mit selbstgebackenem Kuchen stärken. Leider haben wir es noch nicht geschafft, den Punktspielabend gemeinsam ausklingen zu lassen, aber wir haben ja noch einige Spieltage vor uns.

Iris

  Abschlusstabellen 


 

Schwalbe III

Das Ziel für die Saison war sicher ein Platz ganz vorne in der Endabrechnung, wenn möglich der Aufstiegsplatz. Mit diesem Anspruch starteten wir (Ellen Völlmecke, Katrin Schneck, Horst Völlmecke, Detlef Neuhaus, Udo Markus, Andi Koal, Dirk Pfannkuch, diverse Ersatzspieler und Fanclub) in die Spielrunde und erhielten sogleich einen Dämpfer durch eine Niederlage gegen Hannover 96. Doch im Laufe der Saison spielten wir gut und erfolgreich, so dass wir vor dem letzten Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz lagen und uns berechtigte Aufstiegschancen machen konnten, da der Tabellenerste nur einen Punkt vor uns lag. Doch Hannover 96 war uns wieder nicht wohlgesonnen und verwies uns durch einen Sieg schließlich auf den 4. Platz.

Nur drei Punkte trennten uns vom Sieger, so dass uns einfach etwas Glück zum Aufstieg fehlte.

A.K.

   

3 Mannschaften der Badminton-Sparte auf gleichem Niveau -Aufstieg angepeilt

Nach dem Aufrücken der 6. Mannschaft der Badminton- Sparte des FC Schwalbe in die Staffel A der 2. Kreisklasse spielen in der laufenden Saison jetzt 3 Teams unseres Vereins in dieser Klasse: die 4., 5. und 6. Mannschaft. Dabei konkurrieren Mannschaft 4 und 6 in der Staffel A, während Mannschaft 5 in Staffel B spielt. Da nur dem Erstplazierten jeder Staffel der Aufstieg winkt, wird dieses Lokalderby sicher mit Spannung beobachtet.

Verstärkt hat sich das bewährte Team der 5. Mannschaft um Familie Kuhnert diese Saison mit mit einem Neuzugang vom FC Stadthagen - mit Erfolg, wie es scheint, denn nach den ersten 4 Spielen steht die Mannschaft mit einem Punktekonto von 7 zu 1 weit vorne in der Tabelle und hat bereits den Aufstieg im Auge. Als schärfster Konkurrent bei diesem Vorhaben zeichnet sich die Mannschaft vom TSV Kirchdorf ab, gegen die beim ersten Aufeinandertreffen in der Halle am Altenbekener Damm nach einem 2 : 4- Rückstand noch ein 4 : 4- Unentschieden erreicht werden konnte. Dem Rückspiel in Kirchdorf fiebern nun alle besonders entgegen, denn dann wird sich voraussichtlich entscheiden, wer als Tabellenerster den Sprung in die 1. Kreisklasse schafft.

Thorsten Hitzemann

 

Klassenziel verfehlt!

Mit einer recht verheißungsvoll klingenden 5. Mannschaft (Kohlepp, Westphal, Mierau, KuhnertlDeinhardt, Kuhnert) hofften wir vor der Saison auf einen eventuellen Aufstieg, um denjenigen, die gerne mit dem Federball spielen, diese Möglichkeit in Zukunft bieten zu können. Dieses Ziel mussten wir jedoch sehr schnell aufgeben, denn unsere Nr. 1 fiel während der gesamten Saison aus und auch die Damen­ Doppel spielten wir in der Hinserie mit wechselnder Belegschaft. Dank unseres Dauerersatzmannes J. Dalitz und diverser "Aushilfen" bei den Herren sowie Uschi und Regine bei den Damen waren wir am Ende über unser Abschneiden (5. von 8 Mannschaften) noch sehr froh.

Claudia Weber, Stefan Schneck sowie Ellen und Horst Völlmecke gegenüber: Jugend kontra Routine! Claudia und Stefan ließen den Oldies keine Chance -e s ist schon eine Unverschämtheit, wenn die 16/17jährigen uns 30ern die Bälle um die Ohren hauen - oder etwa nicht?

    Abschlusstabellen


 

Schwalbe VI

We are the Champions??

Die Saison 1990/91 bescherte der 6. Mannschaft in der 3. Kreisklasse, Staffel A, einige unbekannte Größen in Form von neuen, zuvor nicht gekannten und deshalb in ihrer Spielstärke schwer einschätzbaren Mannschaften. Zu diesen gehörten mit Sicherheit der HVV (Hann. Volleyball- Verein, Abt. Badminton) sowie der TUS Wettbergen.

Bekannt war hingegen die Spielstärke des Mühlenberger SV. Dessen Spielern gelang es in der 1. Halbserie auch als einzigen, uns ein Unentschieden abzuringen und uns damit den einzigen Minuspunkt auf das sonst makellose Konto zu verschaffen. Halbserienstand daher 11: 1 und damit 2. Platz in der Tabelle hinter dem Mühlenberger SV. Diese hatten zwar den gleichen Punktstand, aber die weitaus besseren Spielergebnisse (von unserem Staffelleiter mit Informationen nicht gerade überschüttet, erfragten wir dieses Ergebnis nach dem Start in die Rückrunde).

Eine endgültige Klärung in Sachen Meisterschaft sollte deshalb der direkte Vergleich in der Rückrunde zwischen Mühlenberg und uns bringen. Am 13. 1. keimten erste Hoffnungen auf das Erringen der Meisterschaft auf, nachdem Mühlenberg in bis zuletzt hart umkämpften Matches mit 5: 3 besiegt werden konnte.

Am 2. 2. folgte dann aber ein kleiner Schönheitsfehler beim Rückspiel in der Halle des HVV (3. Platz in der Halbserie). In der für uns ungewohnten, flachen Halle in der Alemannstr. reichte es nur zu einem 4: 4. Am Abend des auf den 11. 2. vorverlegten und unter Aufgabe des Heimrechts in Wettbergen ausgetragenen letzten Spiels der Saison mussten wir die starken Einzelqualitäten des Gegners wohl oder übel anerkennen. Alle Doppel für Schwalbe VI, aber alle Einzel für TUS Wettbergen. Das hieß: Leider nur 4 : 4 und damit Verlust der so sorgsam und schwer erfochtenen Tabellenspitze. Die stille Hoffnung, dass am letzten Spieltag der HVV die Mühlenberger schlagen oder ihnen wenigstens ein Unentschieden abtrotzen könne, blieb unerfüllt. Mühlenberg siegte klar mit 7 : 1, wobei der HVV nur mit drei Herren angetreten war, und wurde damit Meister.

Wir waren also nicht die Champions - bestenfalls die Champignons. Trotzdem waren alle mit Herz und Seele dabei. Nicht unerwähnt soll aber die Spielstarke unseres gemischten Doppels, repräsentiert von Uschi und Heinz Hilchenbach, bleiben, die ungeschlagen und ohne Abgabe auch nur eines Satzes für uns eine sichere Bank darstellten.

Allen Spielerinnen und Spielern sowie Ersatzspielerinnen und -spielern, allen voran unseren Dieter Radke, der ab 3.11. für den verletzten Rainer Nierfeld (dem wir auf diesem Wege weiter gute Genesung wünschen wollen) sehr erfolgreich einsprang, sage ich für ihren guten Einsatz meinen besten Dank.

Auf ein Neues in der nächsten Saison und bis dahin viel Freude und Erfolg beim Training.

J.K.  

 

 

6. Mannschaft Bilanz zur Beendigung der 1. Halbserie

Die Hinrunde der Saison 91/92 ist gelaufen und die 6. Mannschaft kann sagen: "Es hätte schlimmer kommen können!"

Als Notnagel und auf dem Gnadenweg in die 2. Kreisklasse nachträglich aufgenommen, konnten wir, das sind Uschi und Heinz Hilchenbach, Anne und Rainer Nierfeld, Hartwig Jäger, Dieter Radke und Jürgen Krause, uns zunächst gut behaupten und lagen nach 4 Spieltagen, bedingt durch ein Unentschieden in und gegen Lehrte, mit 7 : 1 Punkten sehr gut im Rennen.

Das Vereinsderby 4. gegen 6. Mannschaft endete zwar schmeichelhaft 6 : 2 für die 6. Mannschaft, war aber durch das Verletzungspech von Kraus­ Dieter Bürger sowie Horst Brachmann, die jeweils ihre Einzel abbrechen mussten, überschattet und nicht wirklich aussagekräftig. Aus den restlichen 3 Spielen konnten wir dann leider nur 1 : 5 Punkte buchen, wobei der Hann. Volleyball-Verein und auch Wülferode die erwartet stärkeren Gegner waren. Zur Halbzeit heißt es immerhin 8 : 6, was uns einen soliden Mittelplatz in der Tabelle garantiert.

Allen Beteiligten weiterhin viel Spaß und sportlichen Erfolg und unserem z. Zt. laborierendem Dieter Radke baldige Genesung.

Jürgen Krause  

 


 

Wir haben es geschafft!!

Wir (Viviane Koal, Claudia Weber Michael Bäte, Christof Schröder, Stefan Schneck und Frank Radke) fuhren etwas aufgeregt zu unserem letzten Punktspiel am 8./9. 12.1990 nach Bad Bentheim. Aufgeregt deshalb, weil dort die Entscheidung zum Aufstieg für die Teilnahme an der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft fallen sollte.

Der erste Gegner war Gildehaus I, die in dieser Saison den Titel verteidigten, was sie auch leicht schafften. Gildehaus I ging ohne Punktverlust in dieses Punktspielwochenende. Diese Tatsache war für uns ein Grund mehr, Gildehaus I zu schlagen. Nach mehreren spannen den Spielen hieß es dann 4: 4. Dieses Unentschieden war für uns eine gute Grundlage für den Aufstieg, da, wenn wir alle anderen Spiele gewinnen würden, uns gegen Winsen ein weiteres Unentschieden reichen würde. Mit der Freude über diesen Punktgewinn mussten wir gegen die zweite Mannschaft von Gildehaus spielen. Da wir wussten, dass wir sie im Hinspiel mit 8: 0 geschlagen hatten, nahmen wir dieses Spiel zu leicht und verloren mit 3 : 5. Sehr deprimiert und nach einer unruhigen Nacht mussten wir am Sonntagmorgen gegen Uelzen antreten. Nach einem klaren Sieg über diese Mannschaft ging es nun in die letzte Runde. Alusgangslage für dieses Punktspiel gegen Winsen: Winsen würde ein Unentschieden reichen da sie einen Minuspunkt weniger aufweisen würden. Wir mussten unbedingt gewinnen, da es dann nach Minuspunkten 7: 7 stünde und wir dann mit einem Spiel Vorsprung aufsteigen.

Nach den ersten drei Spielen stand es 3: 2: 1. Herrendoppel (Frank und Stefan) verloren 2. Herrendoppel (Michael und Christof) gewonnen, 1. Herreneinzel (Stefan) verloren, 3. Herreneinzel (Michael) gewonnen, Dameneinzel (Claudia) verloren, Damendoppel (Claudia und Vivi) gewonnen.

Nun standen noch das Mixed und das zweite Herreneinzeloffen. Nachdem Christof den ersten Satz verloren hatte, führten wir aber schon mit 4 : 3 durch das gewonnene Mixed von Vivi und Frank. Alle Spieler konzentrierten sich nun auf den zweiten Satz des alles entscheidenden zweiten Einzels. Bei einem Spielstand von 14: 6 gegen Schwalbe sahen wir unsere Chancen, aufzusteigen, weit entfernt. Aber Christof spielte konzentriert weiter und konnte nach guter Leistung diverse Matchbälle abwehren und gewann den zweiten Satz noch in der Verlängerung. Den aufstiegsentscheidenden dritten Satz gewann Christof sehr klar. Damit stand der Aufstieg fest. Meiner Meinung nach, und im Sinne der Jugendmannschaft, ist dieser Erfolg nicht nur unser Verdienst, sondern auch unseres Trainers Volker Günther und der Betreuer.

Hierbei nochmals vielen Dank an Bernhard

Michael, Herrn Kuhnert und Herrn Bäte. 

«Vielen Dank»!

F.R.

 

Hoch hinaus...

...wollte unsere 1. Jugendmannschaft am 6./7. April 1991 in Bad Bentheim bei den Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften. Etwas zu hoch, denn was am Ende blieb, war "nur" ein enttäuschender 5. Platz in der Gesamtwertung.

Und dabei hatte es noch recht vielversprechend begonnen:

Es wurden zwei Fünfergruppen (es nahmen insgesamt 10 Mannschaften teil) gebildet, in denen jeder gegen jeden antreten musste. Die jeweils Gruppenersten- und zweiten bildeten über Kreuz die beiden Halbfinale, so dass für unsere Mannschaft die Hoffnungen zumindest auf den zweiten Platz gerichtet waren. Im ersten Spiel verlief alles recht glatt. Der VFR Harnburg konnte ohne große Probleme mit 8: 0 Punkten bezwungen werden.

Das zweite Spiel wurde zum Schicksalsspiel. Unglücklich wurden gegen das BLZ Berlin vier Spiele im dritten Satz äußerst knapp verloren, wodurch sich die Schwalben eine 2 : 6 Niederlage einhandelten und, wie sich herausteilen sollte, auch die Teilnahme am Halbfinale verpassten. Der dritte Gegner, der BV 90 Bremerhaven beendete alle Hoffnungen auf die mögliche Qualifikation für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Die entäuschende Niederlage des zweiten Spiels schlug sich hier in mangelnder Konzentration und Motivation und einer 0 : 8-Niederlage nieder. So blieb trotz eines klaren Sieges über Bad Schwartau im letzten Gruppenspiel nur der dritte Gruppenplatz und ein fünfter Platz in der Gesamtwertung.

Doch wie das bei Niederlagen nun mal so ist, muss man auch ihnen die positiven Seiten abgewinnen. Die Teilnahme an diesem Turnier war immerhin der größte Erfolg, den eine Jugendmannschaft des FC Schwalbe bisher errungen hat und der wohl auf lange Sicht auch nicht so schnell wiederholt werden wird.

Den Titel verteidigte der TUS Gildehaus in einem spannenden Endspiel gegen den BV 90 Bremerhaven aufgrund eines besseren Satzverhältnisses. Beide Mannschaften sind somit für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert.