| Vereinsmeisterschaften 1991 |
Frank und
Katja wieder Mixed- Meister - Wo bleiben die Prinzessinnen?
Am ersten Maiwochenende stand der erste Teil unserer Vereinsmeisterschaften auf dem Programm: Samstag Mixed und am Sonntag das Einzelturnier. Katja Seiler und Frank Radke wurden ihrer Favoritenrolle voll und ganz gerecht und gewannen hoch überlegen die Mixed Konkurrenz. Im Halbfinale setzten sie sich klar gegen Ina Kattwinkel und Hartwig Jäger durch, die sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze verbessern konnten und Platz 3 belegten. Im anderen Halbfinale standen sich Claudia Weber / Stefan Schneck sowie Ellen und Horst Völlmecke gegenüber : Jugend kontra Routine! Claudia und Stefan ließen den Oldies keine Chance - es ist schon eine Unverschämtheit, wenn di 16/17 jährigen uns 30en die Bälle und die Ohren hauen. - oder etwa nicht?
Am
Sonntag ging's dann richtig rund - zumindest bei den Männern; die Frauen glänzten
durch Abwesenheit. Ganze drei "Prinzessinnen" (siehe Schwalbe-
Rundschau 1/91) hatten sich für das Einzelturnier gemeldet,
so dass erstmals die Frauen-Konkurrenz mangels Interesse ausfallen musste!
Woran
liegt' s? Angst vor dem Verlieren, um
Aber nun
zum sportlichen:
Bei den Männern
gilt die Vereinsmeisterschaft als einer der Höhepunkte der Saison und
entsprechend
stark und ausgeglichen war das Teilnehmerfeld. Zum engeren Favoritenkreis mussten
sicherlich der letztjährige Vizemeister Frank Radke, die "Neu"-
Schwalben Alexander Albrecht und Olaf Droste sowie die Schneckbrüder Jan und Stefan zählen.
Etwas überraschend spielten sich dann aber erst einmal Gerry Leinweber und
Frank Werner ins Halbfinale der Hauptrunde vor: Gerry nutzte die
"Plastikball geht vor Federball"- Regel und konnte mit Jan und Stefan
gleich zwei Favoriten in die Trostrunde schicken. Frank W. in Wettbergen
spielerisch noch verbessert konnte sich im VF gegen mich durchsetzen. Nach
klar verlorenem ersten Satz gab ich verletztbedingt auf.
Weitere
HF- Teilnehmer waren Frank R. (VF Sieg gegen Olaf) und Alexander (VF- Sieg
gegen
Armin Bischoff). Diese beiden erreichten dann auch mühelos das Endspiel, das
Alexander etwas überraschenderweise für sich entscheiden konnte. Mit
seiner gradlinigen, aggressiven
Spielweise nutzte er jede Angriffschance und ließ Frank wenig Möglichkeiten,
seine gefährlichen, geschnittenen und getäuschten Bälle zu spielen. In
der Trostrunde konnten sich Olaf und Jan noch auf die Plätze 3 und 4
vorarbeiten - ihnen kam der neue Spielmodus, bei dem auch früh
ausgeschiedene Spieler noch bis Platz 3 vorstoßen können, besonders zu
gute.
Abschließend
ist noch zu erwähnen, dass die "Plastik- vor Federball"- Regel
leider etwas verpuffte. Ziel dieser Regel war, Spieler der Mannschaften, die
mit Plastikball spielen, zu einer Teilnahme an den Vereinsmeisterschaften zu
motivieren. Im Einzel gelang dies nur bei einer Person. Vielleicht ist es doch
sinnvoll, eine Extra- Meisterschaft anzubieten - dieses Thema sollte noch
einmal diskutiert werden.
Ecki
Seidlitz