| Barsinghäuser Jugendtage 1996 |
Das
erste Mal seit längerer Zeit, dass wir wieder auf Achse waren. Wir, das waren
Mareike Gobrecht, Patrick Günther, Kevin Häberle, Nicole Janotte, Rene Kluger,
Christian König, Anne Meyer und meine bessere Hälfte Andrea Mittag, die sich
gern für diese Tage als Unterstützung anbot.
Der
schon so oft erprobte Treffpunkt Peiner Str. bei Rossmann wurde auch von allen pünktlich
in Anspruch genommen. Die erste Hürde war genommen, es musste keiner aus dem
Bett geklingelt werden, wie es ab und zu mal Sonntagmorgens der Fall gewesen
war. Bis auf eine kleine
Unstimmigkeit welche, Route gefahren werden sollte, war die Fahrt auch kein
Problem. Hier gleich ein großes Dankeschön an die Fahrer Frau Kluger, Herrn
Meyer und Herrn Gobrecht. Aber als wir mit der Frage „ Wer ist FC Schwalbe ?
“ von den Leuten an der Anmeldung begrüßte wurden, schien es leichte
Probleme zu geben. Abgesehen davon, dass man den FC Schwalbe zu kennen hat,
mindestens noch von dem Deister, sah es so aus, als hätte es irgendein
Informationsproblem gegeben. So war es dann auch : wir waren nicht angemeldet.
Die Person, an die ich und alle anderen Badmintonvereine gemeldet hatten, hatte
es versäumt, dem Organisationsteam davon zu erzählen. „ Schade
eigentlich ! “. Jedoch das
Team des TSV Barsinghausen war sehr flexibel und bot uns noch freie Kapazitäten
an, was bei erwarteten zweitausend Jugendlichen und Betreuern bestimmt nicht
einfach war.
Nach
kurzem Auspacken, Einrichten der Schlafstätte in dem mit Teppichboden
ausgelegten Klassenzimmer und nach kurzem Erkunden des großen Schulkomplexes
des KGS am Spalterhals begann das Programm.
Wie
sich der Cheforganisator ausdrückte „ Auch dieses Jahr haben wir wieder für
euch etwas vorbereitet. “ und damit einen Zauberer, eher aber einen
Zauberlehrling, ankündigte, begannen die Barsinghäuser Jugendtage mit einer
Zaubershow. Sie soll hier nicht
weiter erläutert werden, da sie für das nächstes Jahr
erneut angedroht wurde ( „ Schade
eigentlich ! “ ). Der Renner des Abends war dann wie zu erwarten die Disco,
die nach einer kleinen Unterbrechung ( die Sicherungen hielten dem DJ nicht
stand ), noch bis heute weitergegangen wäre, wenn nicht das Jugendschutzgesetz
irgendwie auch dort gegriffen hätte.
Glücklicherweise
waren die Badmintonspieler im Gegensatz zu allen anderen Sportarten nicht um
8.oo Uhr sondern erst um 13.oo Uhr dran. So hatten wir
Gelegenheit, mehr oder
weniger auszuschlafen, und bei anderen Sportarten zuzusehen, was vor allem beim
Tanzen genutzt wurde.
Nach
dem Mittagessen, im Übrigen Nudeln mit Bolognesesauce, wie jedes Jahr gut,
waren wir gestärkt und gingen guten Mutes in die Halle. Wie jedes Jahr wurde
auch diesmal bei fast allen Disziplinen einfaches K.O.-System gespielt. Das
bedeutet, dass man bis zum Halbfinale nicht verlieren darf. Ich will jetzt
niemandem etwas unterstellen, aber ich glaube, mir hatten nicht alle zugehört,
als ich das erklärte. Aber davon abgesehen, waren bis auf Christian und Patrick
alle Turnierneulinge, die das Turnier mehr oder weniger nur zum Hereinschnuppern
in das Wettkampfgeschehen nutzen wollten, und da bot sich dieses Turnier
wunderbar als Einsteigerturnier an, da es etwas lockerer ist. Wie gesagt,
Christian, der sich jedoch nicht ganz sicher war, ob er nun gewinnen wollte oder
nicht ( erst im dritten Satz war er sich seiner Entscheidung sicher ), Rene,
Nicole und Anne verabschiedeten sich in der ersten Runde. Sie unterstützten von
dort an die noch im Rennen waren. Dies waren noch Kevin, Patrick, durch ein
Freilos und Mareike durch ein sehr überlegendes Spiel in der ersten Runde. Am
Samstag wurde das Turnier so weit gespielt, dass Patrick und Kevin am Sonntag
gegeneinander um den siebten Platz spielten und Mareike, nachdem sie im
Halbfinale verlor, um den dritten
Platz spielen musste.
Traditionell
ist der Samstagabend der Abend an dem man ausgeht. Das bekamen wir auch zu spüren, denn schon
sehr schnell konnte der DJ an die ausgelassene Partystimmung des Freitagabends
anknüpfen, und dem noch eines aufsetzten. Nicht nur diejenigen, die sich am
Vorabend überraschend zum Tanzen zusammenfanden, nein, sondern auch die, jene
nie zu Tanzen schienen, waren mit einem Mal voll dabei. Dieses hatte
unterschiedliche Gründe, die bei dem Einen mehr und bei dem Anderen weniger
einen Namen trugen.
Auch
am Sonntag hatten wir mit der Anfangszeit Glück. Es begann erst um 10.oo Uhr,
da wir am Samstag überraschend weit gekommen waren. Der weiter Turnierverlauf für
uns war nicht mehr sehr lang. Kevin verlor sein Spiel gegen Patrick und wurde
damit achter, Patrick demnach siebter. Auch Mareike, konnte ihr Spiel um den
dritten Platz nicht gewinnen. Nichtsdestotrotz, denke ich, waren alle mit ihrem
Turnierergebnis relativ zufrieden.
Abschießend
möchte ich noch sagen, dass die Barsinghäuser Jugendtage 1996 nicht nur ein
guter Wiedereinstieg in das Turniergeschehen war, sondern auch getrennt
betrachtet ein voller Erfolg war, insbesondere, wenn man die sportlichen
Leistungen nicht als das einzig Wichtige sieht, sondern auch den Spaß an der
Sache nicht vergisst.
Bernhard