| Bezirkspokalturnier O19 |
Am Samstag den 10.03.´01
gelockt von der Aussicht, neben einem Turnier auch einen Schiedsrichterlehrgang
mitmachen zu können reisten so einige Schwalben nach Grasdorf. Dort angekommen
wurden sie zum Teil enttäuscht, da sie nicht alle den Lehrgang mitmachen
durften. Bernhard hatte sich nicht richtig gekümmert (wer sagt hier : wieder
mal?). Aber da war ja noch ein Turnier zu spielen.
Traditioneller und
unsinniger Weise werden bei solchen Turnieren die gemischten Doppel am Samstag
zu Beginn gespielt. Unsinniger Weise deshalb, weil die teilnehmerstärksten
Disziplinen wie Einzel oder Doppel erst Samstag 16.00 Uhr bzw. Sonntag 9.30 Uhr
beginnen, also eher unattraktive Startzeiten
haben. Zudem wird die Einzeldisziplin am Sonntag weitergespielt, was ebenfalls
nicht die Massen anlockt.
Wie dem auch sei, wir
hatten drei gemischte Doppel am Start, davon eines in der D-Klasse und zwei in
der C-Klasse. Das hat nichts mit überteuerten Mittelklassewagen oder so zu tun,
sondern damit, wo die Teilnehmer in der letzten Punktspielsaison gespielt hatten
: C-Klasse bedeutet ab Bezirksoberliga abwärts bis Kreisliga und D-Klasse
bedeutet ab Kreisliga abwärts.
Tanja Bothe und Lutz
Haverkamp, beide das erste Jahr aus der Jugend heraus, sammelten ihre ersten
Erfahrungen auf Turnieren der Erwachsenen. Sie kamen aber nicht nur in den
Genuss von Lehrstunden, sondern durften auch ihren Gegnern das Fürchten lehren.
Sie erreichten mit viel Engagement den 3. Platz der D-Klasse. Petra Geers und
Hartwig Jäger, eigentlich ein Mix der Klassen D und C, mussten in der C-Klasse
starten. Sie scheiterten an dem Turniermodus des doppelten K.O. –Systems und
schieden nach zwei Spielen aus. Wenn ich jetzt meinen Unmut über diesen
Turniermodus äußern sollte, dann werde ich wieder von Rudi Hille gebeten, doch
irgendwie meine Berichte zu kürzen. Daher lasse ich das. Das dritte Mixed waren
Silke Buchholz und Bernhard Rheinländer. Sie starteten ebenfalls in der
C-Klasse. Sie enttäuschen alle Erwartungen und mussten sich nach sehr enttäuschender
Leistung einem dahergelaufenen Mixed im Endspiel geschlagen geben. Schande über
unser Haupt. (Scherz!)
Ja, der Samstag zog ins
Land, es war dann schon gegen 17.00 Uhr als dann so die ersten Einzel begannen.
Hier hatten wir vier Starter. Lutz Haverkamp (D-Klasse) schaffte es nicht, nach
seiner ersten Niederlage sich durch die Trostrunde zu kämpfen und schied aus.
Bernhard Rheinländer (C-Klasse) simulierte Schwäche und gab nach zwei Spielen
an seinen nächsten Gegner kampflos ab. Eine Einstellung, die nicht nur von der
Turnierleitung kritisiert wurde. Zu seiner Verteidigung hatte er nur zu sagen,
dass er schon während des drittes Mixed zeitweise nicht mehr wusste, in welchem
Satz sie gewesen seien. Ja, ja, die Kondition. Christian Obermeyer
und Silke Buchholz (beide C-Klasse) waren zwei der Kandidaten, die eine
Disziplin gleich an zwei Tagen spielten. Sie schafften es sich so lange im
Turnier zu halten, dass sie am Sonntag noch mal anreisen mussten. Christian
schaffte es aber ebenfalls nicht, sich in der Trostrunde durch zu kämpfen und
musste sich nachdem er noch ein Spiel gewinnen konnte doch geschlagen geben.
Silke verhielt sich da ein wenig anders. Sie erreichte nach kurzem Aufenthalt in
der Trostrunde den 3. Platz (und wieder ein Gutschein!).
Die Doppeldisziplinen
starteten - wir waren natürlich um 9.00 Uhr da - so gegen halb eins (auch
wieder ein Vorteil der Aufteilung der Disziplinen). Hier konnten wir allerdings
alle nicht überzeugen. Rolf Kopittke/Christian Obermeyer und Michael Wamser/Bernhard
Rheinländer (alle C-Klasse) reihten sich früher oder später in die Trostrunde
ein und ließen dort nach und nach ihre Federn.
Tenor des Wochenende
ist : Wir sollten uns wieder mal zu einen Schiedsrichterlehrgang verabreden,
aber dann zu einem, der mit einem anderen Spielmodus gespielt wird.
Bernhard