| Das Minimannschaftsturnier am 11.August in Sehnde |
Bericht der C- Klasse:
Auch
dieses Jahr haben wir wieder an diesem wirklich schönen Turnier in Sehnde
teilgenommen. Die Organisation stimmt. Es ist eine kleine familiäre Halle,
alles ist überschaubar, die Spiele sind fair und heiß umkämpft. Dieses Jahr sind wir wohl zum 3. oder 4. Mal dabei. Eine
„Minimannschaft“ besteht immer aus 2 Männern (Stefan Höfer/Michael Wamser)
und 2 Frauen (Iris Kötz/Ina Kattwinkel) als
Disziplin werden Doppel und Mixed gespielt. In den letzten Jahren war die
Beteiligung eher gering. Diesmal jedoch war das Turnier am Saisonbeginn und
entsprechend groß war die Teilnahme. Wir waren in der Bezirksklasse C 6
Mannschaften und haben jeder gegen jeden gespielt, was zur Folge hatte, dass wir
von mittags 13:00 Uhr bis 24:00 Uhr gespielt haben. (es erinnerte uns ein wenig
an frühere Turnierzeiten...) Danach wussten wir was wir getan hatten!
Wir
spielten in bewährten Doppel/Mixed- Kombinationen, von Spiel zu Spiel wurden wir
sicherer. Stefans Fußverletzung war wie weggeblasen, Michael kämpfte verbissen
wie eh und je. Iris konnte selbst eine Bänderdehnung nicht bezwingen und Ina
hatte, wie immer, Spaß am Spiel. Es war ein gelungener Tag und all die Mühen
haben sich am Ende als zweiten Platz bezahlt gemacht. Überglücklich und müde
traten wir spät abends den Heimweg an mit der Sicherheit nächstes Jahr wieder
in Sehnde zu sein.
Bericht der D- Klasse :
Ein
Mini-Mannschaftsturnier brachte den ersten großen Erfolg !!
Das zweite Wochenende im August wird meiner Mannschaft und mir fest in Erinnerung bleiben. Die anfänglichen Schwierigkeiten eine Minimannschaft, die aus vier Personen bestehen musste, zusammen zu stellen, hielt uns jedoch nicht davon ab am 11.08.2001 in Sehnde am Turnier teilzunehmen. Die Mannschaft bestand am Ende aus zwei Jungs (Andreas Szelat und Lutz Haverkamp) und zwei Mädels ( Belrays Wolf und Tanja Bothe). Pro Spiel wurden zwei Doppel und zwei Mixed gespielt. Nach einem kräftigen Frühstück ging es am Samstag auch schon los.
In
Sehnde angekommen, trafen wir auch gleich auf die zweite Mannschaft unseres
Vereines, mit denen man ein paar Informationen austauschte. Nachdem wir uns
umgezogen und ein gemütliches Plätzchen (Holzbänke) auf der Tribüne gesucht
hatten, wurden wir auch gleich zu unserem ersten Spiel aufgerufen. Die Spiele
wurden wie folgt ausgetragen:
1.
Herrendoppel (Andreas und Lutz)
2.
Damendoppel (Beli und Tanja)
3.
1. Mixed (Lutz und Beli)
4.
2. Mixed (Andreas und Tanja)
Unser
erstes Spiel verlief zu unseren Gunsten und endete mit einem erfreulichen 4:0.
Doch die Freude hielt nicht lange an, da wir nun eine Pause von 1 ½
Stunden einlegen mussten, die uns total aus dem Rhythmus brachte. Demnach hatten
wir im zweiten Spiel anfängliche Schwierigkeiten uns wieder ins Match
einzufinden. Auch in diesem Spiel hatten wir Glück und besiegten trotz einer
Niederlage im Herrendoppel die zweite Mannschaft mit einem 3:1. Nach diesem
Spiel machten sich auch schon die ersten leichten Schmerzen in Rücken und Armen
breit (was nicht verwunderlich war nach ganzen 6 Wochen Sommerferien).
Die
beiden darauffolgenden Spiele gingen trotz immer mehr Kräfteverlust und
einigen Auseinandersetzungen (wer denn nun den Ball hätte schlagen sollen)
ebenfalls mit einem 3:1 Sieg an die Minimannschaft des FC. SCHWALBE. Gegen 23:00
Uhr wurden wir zum letzten Mal an diesem Abend aufgerufen! Uns war klar wir mussten
dieses eine Match gewinnen, um den Pokal zu holen. Tja, leichter gesagt als
getan. Nach 4 anstrengenden Spielen noch mal die ganzen Kräfte zu mobilisieren.
Mit der Niederlage im Damendoppel setzten meine Partnerin und ich kein gutes
Omen für unsere Jungs, die immer noch um den Sieg kämpften. Doch sie holten
nach 3 Sätzen den Sieg, nun stand es 1:1. Nach einem Schluck Wasser und einem
Smaltalk wie das letzte Spiel war, standen die beiden letzten Mixed auf dem
Plan. Das zweite Mixed endete mit einer deutlich Niederlage. Unsere Hoffnung lag
nun auf unserem ersten Mixed, die gerade im dritten Satz um den Sieg kämpften,
und sie schafften es. Lutz und Beli holten in 3 spannenden Sätzen den Sieg. Wer
zu dem Zeitpunkt gedacht hat, dass wir den Pott schon in der Tasche haben, den
mussten wir leider enttäuschen. Das letzte Spiel verlief zwar gut endete aber
mit einem Unentschieden.
Während
wir duschten und uns umzogen, wurden die Punkte pro Spiel addiert, die man sich
erkämpft hatte.
Nach
dem Duschen ging es zur Siegerehrung, wo sich nicht mehr wie 15 Leute zusammen
gefunden hatten und tatsächlich wir hatten das Unfassbare geschafft. Wir holten
unseren ersten Pokal !!
Die
Freunde war trotz totaler Erschöpfung und Schmerzen in jedem Muskel des Körpers
riesengroß. Auf dem Weg nach Hause wurde uns allen aber eines Klar: „Dieses
Wochenende würde uns allen in Erinnerung bleiben !!“
Was danach geschah:
Es
gab einen Muskelkater den man nicht einmal seinem ärgsten Feind wünscht. Hätte
man uns vorher gesagt, dass man beim Badminton so viele Muskeln beansprucht, wären
wir mit höchster Wahrscheinlichkeit zu Hause im Bett geblieben.
Tanja